LR Wilfing: FJ-Bahn ist WV-Lebensader und wird attraktivert!

Landesrat Karl Wilfing (M.) und Franz Bauer (ÖBB) mit LAbg. Jürgen Maier und den Bürgermeistern Niko Reisel und Franz Göd bei der Studienpräsentation.

Die Pressekonferenz von LR Wilfing sorgte für zahlreiches Interesse.

LAbg. Jürgen Maier: "Eine attraktive FJB bringt mehr Lebensqualität für das Waldviertel. Die Vorhaben sind ein Meilenstein für unsere Region!"

Landesrat Karl Wilfing präsentierte im Zuge einer Pressekonferenz in Sigmundsherberg die neue Studie zur Attraktivierung der Franz Josefs-Bahn:
"Mit vereinten Kräften - Land Niederösterreich und ÖBB - wollen und werden wir die Franz Josefs-Bahn, die Lebensader des Waldviertels, für die ganze Region und alle Pendler attraktiveren. Es ist die Aufgabe der öffentlichen Hand, die Infrastruktur zu sichern. Nur zur Klarstellung - wir reden bei dieser Studie von einer Gesamtinvestition von 900 Mio. €, die in den nächsten 20 Jahren und in drei Ausbauphasen getätigt werden sollen!"
1. Phase - ab sofort:
Qualität des Wagenmaterials mit Klimaanlage und W-LAN/Internet.
4 neue City-Jets ab Dezember und weitere vier im Februar 2017.
Land Niederösterreich investiert alleine dafür 35 Mio. €.
Trassenmodernisierung/Sprintverbindung =kürzere Fahrzeiten;
Wien - Sigmundsherberg: 1 Stunde; Gmünd unter 2 Stunden.
Ausbau der Bestandsstrecke = Gleislagen bzw. Gleisbögen.
Höchstgeschwindigkeitsstrecken bis 160 km/h.
2. Phase - in etwa zehn Jahren:
Direktanbindung der Stadt Horn an die FJB mit neuem Bahnhof.
Neue Taktfindung/Elektrifizierung der Kamptalbahn.
Teilung der FJB nach Eggenburg (Horn bzw. Gmünd).
3. Phase - in etwa 15 Jahren:
Ab Gmünd in 1,30 Stunden nach Wien.
Neubauabschnitte und Begradigungen im Bereich von
Limberg, Göpfritz, Vitis und Schwarzenau.

Landtagsabgeordneter Bgm. Jürgen Maier: "Ich sehe diese Studie sehr positiv und freue mich auf deren Umsetzung. Wir brauchen für die Waldviertler Pendler eine optimale und zukunftsorientierte Lösung. Die Franz Josefs-Bahn ist nicht nur die Lebensader des Waldviertels, sondern auch die längste Pendlerstrecke Niederösterreichs. Wir als Regionalpolitiker werden die Umsetzung voran treiben. Unsere volle Unterstützung für die Region und mit nötigem Druck der Bevölkerung aus der Region!"